Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Japan für viele Menschen ein fernes, geheimnisvolles Land. Man kannte seine Kunst von Weltausstellungen, aus Schaufenstern oder aus den Salons wohlhabender Familien. Ein handbemalter Porzellanteller wie dieser brachte ein Stück dieser fernen Welt nach Europa – nicht aufdringlich, sondern mit feinen Bildern, die zum Entdecken einluden.
Je länger man hinsieht, desto mehr offenbart sich die Szene. Drei elegant gekleidete Figuren bewegen sich durch eine blühende Landschaft. Wasser, Bäume und Vögel fügen sich zu einer ruhigen Komposition, die fast wie ein kleines Gemälde wirkt. Das zarte Gold setzt dabei keine prunkvollen Akzente, sondern lässt das Motiv sanft im Licht schimmern.
Solche Teller wurden nicht im Schrank versteckt. Sie schmückten Vitrinen, Anrichten oder den guten Salon und waren Ausdruck der Begeisterung für fernöstliche Handwerkskunst. Sie erzählten von Reiselust und Neugier – in einer Zeit, in der die Welt für viele Menschen gerade erst ein Stück größer wurde.
Auch heute entfaltet dieser Teller seine Wirkung ganz ohne große Inszenierung. Auf einem Sideboard, in einer Vitrine oder dezent an die Wand gelehnt lädt er dazu ein, immer wieder neue Details zu entdecken. Denn manche Objekte betrachtet man nicht nur - man verliert sich für einen Moment in ihnen.
Handbemalter japanischer Zierteller mit seitlichen Griffausschnitten.
Japanische Exportkunst, um 1900.
Durchmesser: 25 cm
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Japan für viele Menschen ein fernes, geheimnisvolles Land. Man kannte seine Kunst von Weltausstellungen, aus Schaufenstern oder aus den Salons wohlhabender Familien. Ein handbemalter Porzellanteller wie dieser brachte ein Stück dieser fernen Welt nach Europa – nicht aufdringlich, sondern mit feinen Bildern, die zum Entdecken einluden.
Je länger man hinsieht, desto mehr offenbart sich die Szene. Drei elegant gekleidete Figuren bewegen sich durch eine blühende Landschaft. Wasser, Bäume und Vögel fügen sich zu einer ruhigen Komposition, die fast wie ein kleines Gemälde wirkt. Das zarte Gold setzt dabei keine prunkvollen Akzente, sondern lässt das Motiv sanft im Licht schimmern.
Solche Teller wurden nicht im Schrank versteckt. Sie schmückten Vitrinen, Anrichten oder den guten Salon und waren Ausdruck der Begeisterung für fernöstliche Handwerkskunst. Sie erzählten von Reiselust und Neugier – in einer Zeit, in der die Welt für viele Menschen gerade erst ein Stück größer wurde.
Auch heute entfaltet dieser Teller seine Wirkung ganz ohne große Inszenierung. Auf einem Sideboard, in einer Vitrine oder dezent an die Wand gelehnt lädt er dazu ein, immer wieder neue Details zu entdecken. Denn manche Objekte betrachtet man nicht nur - man verliert sich für einen Moment in ihnen.
Handbemalter japanischer Zierteller mit seitlichen Griffausschnitten.
Japanische Exportkunst, um 1900.
Durchmesser: 25 cm