Französische Jugendstil-Vase

€ 279,00

Ein Objekt, das man nicht übersieht.

Schon die Silhouette ist ungewöhnlich: ein weit gespannter, bauchiger Körper, gefasst von zwei großzügig ausschwingenden Henkeln. Diese sind nicht Beiwerk, sondern bestimmen die gesamte Form. Alles greift ineinander – Hals, Schulter, Wandung und Fuß sind klar gegliedert, plastisch aufgebaut und mit ornamentalen Übergängen verbunden.

Man spürt die Zeit, aus der sie kommt:
Um 1900 beginnt sich Gestaltung zu verändern: Die Strenge des Historismus löst sich langsam auf, die Linien werden freier und organischer. Genau zwischen diesen beiden Polen steht dieses Stück – noch repräsentativ gedacht, aber bereits in Bewegung.

Die Oberfläche spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Die Glasur verläuft von hellem Türkis über Grün bis in dunkle, fast schwarze Töne. Es ist kein gleichmäßiger Auftrag, sondern ein Verlauf, der sich beim Brand entwickelt hat. Diese Übergänge folgen der Form, betonen Kanten, vertiefen Rundungen und geben der Vase ihre Tiefe.

Man merkt, dass hier nicht nur dekoriert wurde, sondern mit dem Material gearbeitet.
Die Glasur reagiert auf Licht, verändert sich je nach Blickwinkel und bringt die Struktur immer wieder neu zur Geltung.

Im Raum wirkt sie dementsprechend direkt, beispielsweise als bewusst gesetzter Akzent in Interieurs, die mit klaren Linien arbeiten und genau solche Stücke brauchen, um Spannung zu erzeugen.

Keramik-Vase, Europa, wahrscheinlich Frankreich, um 1900

Maße 19 x 12 cm
Höhe 29,5 cm

Ein Objekt, das man nicht übersieht.

Schon die Silhouette ist ungewöhnlich: ein weit gespannter, bauchiger Körper, gefasst von zwei großzügig ausschwingenden Henkeln. Diese sind nicht Beiwerk, sondern bestimmen die gesamte Form. Alles greift ineinander – Hals, Schulter, Wandung und Fuß sind klar gegliedert, plastisch aufgebaut und mit ornamentalen Übergängen verbunden.

Man spürt die Zeit, aus der sie kommt:
Um 1900 beginnt sich Gestaltung zu verändern: Die Strenge des Historismus löst sich langsam auf, die Linien werden freier und organischer. Genau zwischen diesen beiden Polen steht dieses Stück – noch repräsentativ gedacht, aber bereits in Bewegung.

Die Oberfläche spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Die Glasur verläuft von hellem Türkis über Grün bis in dunkle, fast schwarze Töne. Es ist kein gleichmäßiger Auftrag, sondern ein Verlauf, der sich beim Brand entwickelt hat. Diese Übergänge folgen der Form, betonen Kanten, vertiefen Rundungen und geben der Vase ihre Tiefe.

Man merkt, dass hier nicht nur dekoriert wurde, sondern mit dem Material gearbeitet.
Die Glasur reagiert auf Licht, verändert sich je nach Blickwinkel und bringt die Struktur immer wieder neu zur Geltung.

Im Raum wirkt sie dementsprechend direkt, beispielsweise als bewusst gesetzter Akzent in Interieurs, die mit klaren Linien arbeiten und genau solche Stücke brauchen, um Spannung zu erzeugen.

Keramik-Vase, Europa, wahrscheinlich Frankreich, um 1900

Maße 19 x 12 cm
Höhe 29,5 cm