Eine Vase, die nicht dekoriert, sondern ein Statement setzt.
Die Form ist klar aufgebaut: ein facettierter Korpus, ruhig geführt, darüber ein hoher Deckel, der die Silhouette sichtbar streckt. Die Struktur ergibt sich aus der Gliederung.
Klassisch gedacht – genau das gibt ihr heute diese Ruhe.
Was ins Auge fällt, ist die Dichte des Dekors.
Rot und Gold greifen ineinander und verbinden sich zu einem durchgehenden System. Dazwischen fein gesetzte Bildfelder mit floralen Motiven und Vögeln, die sich in die Fläche einfügen, ohne sie zu überladen.
Typisch für japanisches Exportporzellan der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die
traditionellen Motive, die jedoch klarer werden und flächiger zum Einsatz kommen. Gold dient der Struktur.
Die Marke auf der Unterseite, Eiwa Kinsei (栄和謹製), steht genau für diese Art von Arbeiten: sorgfältig ausgeführtes Dekor, technisch sauber umgesetzt und visuell präsent. Gemacht für Räume, die mehr wollen als neutrale Objekte.
Diese Deckelvase funktioniert, wenn man ihr Raum gibt – auf einem Sideboard, zwischen reduzierten Materialien, in Räumen, in denen Farbe und Oberfläche bewusst gesetzt sind.
Japanisches Porzellan, ca. 1970er–1980er Jahre
Durchmesser: 11 cm
Höhe: 20 cm
Eine Vase, die nicht dekoriert, sondern ein Statement setzt.
Die Form ist klar aufgebaut: ein facettierter Korpus, ruhig geführt, darüber ein hoher Deckel, der die Silhouette sichtbar streckt. Die Struktur ergibt sich aus der Gliederung.
Klassisch gedacht – genau das gibt ihr heute diese Ruhe.
Was ins Auge fällt, ist die Dichte des Dekors.
Rot und Gold greifen ineinander und verbinden sich zu einem durchgehenden System. Dazwischen fein gesetzte Bildfelder mit floralen Motiven und Vögeln, die sich in die Fläche einfügen, ohne sie zu überladen.
Typisch für japanisches Exportporzellan der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die
traditionellen Motive, die jedoch klarer werden und flächiger zum Einsatz kommen. Gold dient der Struktur.
Die Marke auf der Unterseite, Eiwa Kinsei (栄和謹製), steht genau für diese Art von Arbeiten: sorgfältig ausgeführtes Dekor, technisch sauber umgesetzt und visuell präsent. Gemacht für Räume, die mehr wollen als neutrale Objekte.
Diese Deckelvase funktioniert, wenn man ihr Raum gibt – auf einem Sideboard, zwischen reduzierten Materialien, in Räumen, in denen Farbe und Oberfläche bewusst gesetzt sind.
Japanisches Porzellan, ca. 1970er–1980er Jahre
Durchmesser: 11 cm
Höhe: 20 cm