Ein Büffel, der kraftvoll steht.
Die Form ist bewusst reduziert: Der Körper ist gedrungen und dicht gebaut, der Kopf tief angesetzt, die Hörner weit ausladend.
Keine Details, die ablenken, keine naturalistische Ausarbeitung. Die Wirkung entsteht aus Volumen, Spannung und Gewicht.
Solche Arbeiten entstehen vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in einer Phase, in der Keramik sich vom rein Handwerklichen löst und stärker als gestalterisches Medium verstanden wird. Tierfiguren werden nicht mehr ausgearbeitet, sondern verdichtet. Weniger Beschreibung, dafür mehr Form.
Die Glasur spielt dabei eine zentrale Rolle.
Ein dunkler Grund, darüber eine blau-weiß verlaufende Schicht, die sich beim Brand ihren eigenen Weg sucht. Diese Art von Laufglasur ist nie exakt wiederholbar – sie entsteht im Prozess. Genau das macht jedes Stück zu einem einzigartigen Unikat.
Man merkt, dass hier nicht dekoriert wurde, sondern gearbeitet.
Die Glasur folgt nicht der Idee von Perfektion, sondern dem Material. Genau darin liegt ihre Qualität.
Dieser Büffel nimmt nicht viel Raum ein, setzt ihn aber präzise.
Besonders in klaren, reduzierten Interieurs entfaltet es seine Wirkung, v.a. als Gegenpol zu glatten, kontrollierten Oberflächen.
Keramikfigur aus der 2. Hälfte des 20.Jh
Länge: 13 cm
Breite: 5 cm
Höhe: 6 cm
Ein Büffel, der kraftvoll steht.
Die Form ist bewusst reduziert: Der Körper ist gedrungen und dicht gebaut, der Kopf tief angesetzt, die Hörner weit ausladend.
Keine Details, die ablenken, keine naturalistische Ausarbeitung. Die Wirkung entsteht aus Volumen, Spannung und Gewicht.
Solche Arbeiten entstehen vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in einer Phase, in der Keramik sich vom rein Handwerklichen löst und stärker als gestalterisches Medium verstanden wird. Tierfiguren werden nicht mehr ausgearbeitet, sondern verdichtet. Weniger Beschreibung, dafür mehr Form.
Die Glasur spielt dabei eine zentrale Rolle.
Ein dunkler Grund, darüber eine blau-weiß verlaufende Schicht, die sich beim Brand ihren eigenen Weg sucht. Diese Art von Laufglasur ist nie exakt wiederholbar – sie entsteht im Prozess. Genau das macht jedes Stück zu einem einzigartigen Unikat.
Man merkt, dass hier nicht dekoriert wurde, sondern gearbeitet.
Die Glasur folgt nicht der Idee von Perfektion, sondern dem Material. Genau darin liegt ihre Qualität.
Dieser Büffel nimmt nicht viel Raum ein, setzt ihn aber präzise.
Besonders in klaren, reduzierten Interieurs entfaltet es seine Wirkung, v.a. als Gegenpol zu glatten, kontrollierten Oberflächen.
Keramikfigur aus der 2. Hälfte des 20.Jh
Länge: 13 cm
Breite: 5 cm
Höhe: 6 cm